Republic of Namibia  

 

 

Namibias Tierwelt

 

 

Namibias Geparden

Der Gepard (Acinonyx jubatus) ist eine hauptsächlich in Afrika verbreitete Katze. Die in ihrem Jagdverhalten hoch spezialisierten Geparden gelten als schnellste Landtiere der Welt.

 

 Namibias Ureinwohner

Als Himba (Pluralform in ihrer eigenen Sprache OvaHimba) bezeichnet man ein mit den Herero verwandtes Volk im Norden Namibias und im Süden Angolas. Die Himba gehören zur Sprachfamilie der Bantu. Etwa 16.000 Menschen soll dieses Hirtenvolk im Jahre 2002 noch umfasst haben. Sie gelten als letztes (halb)nomadisches Volk Namibias, während sie sich in Angola mit dieser Lebensweise in der Gesellschaft der Vakuval(e) und der Mundimba befinden. *

 

 

Frühgeschichte

Über die Frühgeschichte und ersten Hinweise menschlicher Existenz in Namibia liegen nur wenige verlässliche Quellen vor. Der älteste paläontologische Fund ist ein, in der Kombat Mine von Otavi entdeckter, 12 bis 15 Millionen Jahre alter Kieferknochen des Otavipithecus namibiensis. Namibia dürfte damit zu den Wiegen der Menschheit zählen. Die ersten Felsmalereien wurden in der sogenannten Apollo-11 Höhle in den Hunsbergen im Süden Namibias gefunden. Ihr Alter wird auf 26.000 v.Chr. geschätzt. Die weiteren Felszeichnungen in Namibia - zum Beispiel die in Twyfelfontein - sind dagegen jüngeren Datums. Man kann aber davon ausgehen, dass bereits seit 3000 v.Chr. Buschmänner (San) in Namibia lebten. Im 15. Jahrdundert zogen Bantu Hirtenvölker aus dem ostafrikanischen Raum auf der Suche nach Weideland in den Norden und Nordwesten Namibias. Die Himba blieben im Kaokoveld, die Herero zogen später weiter nach Süden, wo sie auf die vom Oranje nordwärts ziehenden Nama trafen. *   

 

 

Deutsche Kolonialzeit

Im Auftrag des Deutschen Kaiserreichs begann die Deutsche Kolonialgesellschaft nach Erwerb der Lüderitz'schen Besitzungen im Jahre 1885 verstärkt mit dem Landerwerb. Das Land zwischen Kunene im Norden und Oranje im Süden sollte auf Geheiß von Kaiser Wilhelm deutsche Kolonie werden. Schutzverträge mit den verschiedenen Nama- und Herero-Gruppen wurden ausgehandelt. Darin wurde militärischer Schutz durch die "Deutsche Schutztruppe" zugesagt und im Gegenzug die Tolerierung deutscher Siedler vereinbart. Die Anwerbung von Siedlern aus Deutschland war zu Beginn der deutschen Kolonialzeit dennoch sehr schwierig. Hauptgrund war der immer wieder aufflackernde Krieg zwischen Hereros und Namas. Die Aufgabe der zunächst nur aus 23 Mann bestehenden Schutztruppe, die 1889 unter Führung von Hauptmann Kurt von François in Walvis Bay an Land ging, sollte darum vorwiegend darin bestehen, zwischen den verfeindeten Volksgruppen zu vermitteln. Die Namas - unter ihrem Führer Hendrik Witbooi - widersetzten sich jedoch der neuen Kolonialmacht. Erst François' Nachfolger Major Theodor Leutwein gelang es 1894, mit den Namas einen Friedensvertrag zu schließen, der immerhin bis 1904 hielt. Obwohl das Deutsche Reich großzügig Farmland verschenkte, kam die Besiedlung nur zögernd in Gang. 1897 brach eine Rinderpest im Lande aus. Fast die Hälfte der Rinderherden gingen verloren, und auch das auf Ochsenkarren basierende Transportwesen wurde schwer betroffen. Dennoch ließen sich bis 1904 rund 1000 weiße Siedler im Lande nieder. Am 12. Januar 1904 bricht der Aufstand der Herero unter ihrem Führer Samuel Maharero aus. Mit seinen 6000 Kämpfern fügt er - von Okahandja aus operierend - der deutschen Schutztruppe sowie den Siedlern zunächst schwere Verluste zu. Erst nachdem Verstärkung und Geschütze herangebracht werden und der Haudegen General Lothar von Trotha das Kommando übernimmt, wendet sich das Blatt. Die Hereros werden in der Schlacht am Waterberg am 12. August 1904 vernichtend geschlagen. Die Überlebenden - auch Frauen und Kinder - müssen in die wasserlose Omaheke Ebene in der Kalahari fliehen, wo viele verdursten. Nur zwei Monate später, im Oktober 1904, erheben sich die Namas im Süden erneut gegen die deutschen Besatzer, nachdem sie die historische Chance, sich rechtzeitig mit den Hereros gegen die Deutschen zu verbünden, verspielt haben. Die Kämpfe dauern trotzdem bis zum März 1907 und enden mit der Unterzeichnung sogenannter Schutzverträge. Anschließend beginnt die Blütezeit der Kolonie Deutsch-Südwestafrika. Binnen weniger Jahre verzehnfacht sich die Zahl der Siedler. 1908 werden zudem ergiebige Diamantenvorkommen in der Nähe von Lüderitz entdeckt. Bergbau entwickelt sich auch an anderen Orten, zum Beispiel in Tsumeb und Otavi. Doch der Beginn des Ersten Welrkriegs bereitet der jungen deutschen Kolonie ein jähes Ende. Bereits 1915 kapitulieren die deutschen Schutztruppen in Tsumeb vor den britisch-südafrikanischen Truppen. Deutsch-Südwestafrika wird Protektorat der Union von Südafrika. *

 

 

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