..................Motorradfahren kam 

 

Ja! Wo fange ich an? Ich denke dieses Problem haben viele, die einen Brief oder eine Geschichte schreiben. Also fange ich am besten - wie es sich gehört - am Anfang an.
Es fing alles nach meinem Umzug an. Ich bekam neue und zugleich nette Nachbarn. Wie es immer so ist, lernte Mann / Frau sich schnell kennen. Wo anders als im Garten mit Grillen .....und Stimmung. Es stellte sich heraus, dass rechts und links von mir alles Biker wohnten. Natürlich auch mit Benzin- und Schraubergeschichten beim Grillen. Man merkte, dass ich „meinen Senf“ nicht dazu gab!?!?
Warum??? Na, ich gehörte nicht zum elitären Kreis der Biker. Meine Nachbarn fragten, weshalb ich nicht fahren würde. Na, eine Geschichte wie bei vielen.
Zum Ersten: bei uns in der Familie gab es halt keine Bikervorfahren. Zum Zweiten: meine Eltern meinten damals: „Das ist zu gefährlich und unsicher“, getreu dem Motto: vier Räder sind sicherer als zwei. Na ja, meinten meine Nachbarn; „Dann mache den Führerschein doch nach“! Im Hintergrund ertönte eine bierlallende Stimme! „Der packt es doch nicht mehr im hohen Alter von 31 Jahren.“ Dirk sollte lieber den jungen dynamischen Leuten Platz in der Fahrschule lassen. Eine zweite Stimme erklang: „Jau, Stefan hat recht..... gebt der Jugend eine Chance aber nicht so einem alten Sack.“

Na wartet, euch zeige ich es! Es kam wie es kommen musste, ich meldete mich nach 13 Jahren wieder in der Fahrschule an. Die ersten Erfolge stellten sich nach dem ersten Fragebogen ein, vierzig Fehlerpunkte! Oh, gab es neue Regeln? Oder....ich schaute in meine Geldbörse, wo er eigentlich sein sollte. Wer? Na, der Führerschein. Tatsächlich ich besaß einen... Gott sei Dank. Nun, dann musste ich halt wieder von vorne anfangen und lernen. Dieses klappte dann in kürzester Zeit. Ja, so kam ich im Jahre anno domini 1991 im hohen Alter von 31 zum Motorradfahren.

Aha, du liest weiter! Also willst du wissen, wie es weitergeht. Diese Geschichte ist schnell erzählt. Ich schaute mich um, welches Motorrad mir denn gefallen und auch finanziell passen würde. Nach langem Suchen wurde ich fündig. Ich kaufte mir eine Honda NTV 650. Diese fuhr ich dann drei Jahre mit 12 000 Kilometern. Irgendwann schnufte (bergisches Dialekt) ich wie immer im Motorradladen umher. Plötzlich bemerkte ich etwas hinter mir, ich spürte Blicke......... langsam drehte ich mich um und sie schaute mir tief in die Augen. Sie? Ja da stand sie, schaute mich an und sagte, „fahr mich“. Sie war ein Traum! Eine Honda 750VFR. Na, bei dem Preis sollte es ein Traum bleiben. Aber der Gedanke blieb. Er wich auch nicht mehr. Die Gedanken drehten sich nur um „SIE“. Endlich kam die Entscheidung .........ich bestellte sie. Da kam sie über den Teich von Japan und am 22.11.1995 durfte ich sie in Empfang nehmen.  Es war sogar ein junges Baujahr, 1996 VFR RC 36. Meine Kollegen sagten nur: „Wenn du einmal darauf sitzt, kommste nicht mehr runter“. Natürlich Quatsch!!! Denn mit meiner Alten waren es in drei Jahren 12 000 Kilometer. Das kann sich nicht ändern. Doch wie war es? Na wer nicht hören kann.......muss fahren. Meine Kollegen hatten recht, ich kam nicht mehr runter. Das erste Jahr bescherte mir 19 000 Kilometer. Ja und Stand der Dinge? Seit diesem 22.11.1995 bis zum 02.06.2006 haben wir zwei Süßen 116 000 Kilometer zusammen gefressen. Und nun ist Sie verkauft ;..- ) Nun wurde auch aus dem tourenfahrer43 ein Endurist.... Warum ? Na die Neue ist eine Enduro, aber Gott sei Dank wieder eine Honda. In diesem Sinne..... Endurist! Allzeit allen eine gesunde und unfallfreie Fahrt. Wie man auch sagt, „immer eine Hand breit über dem Asphalt“. Und denkt dran: Nicht die Hand hoch zum Gruße, sondern... die Hände gehören an den Lenker! 

Wie Ihr seht war das so die Vorgeschichte von 1991 bis 2007 mit kleinen Touren in Europa. Ab Oktober 2008 bis 2009 ging dann die Große Reise los. Zuerst sollte es eine Weltreise werden aber die Zeit war zu knapp.
Also machte ich halt eine Kontinenten Reise von Deutschland nach Afrika, Australien und Südamerika. 
Von dort aus machte ich einen Zwischenstopp in Miami damit ich mir in Toronto bei Tim Hortons mal einen Kaffee und Donuts naschen konnte. Im März 2011 war dann Schluss mit Motoradfahren. Durch eine schwere Erkrankung war von heute auf morgen Schluss mit fahren. So endet meine aktive Leidenschaft Motorradfahren.
 
Auch Sie leidet seit dem Tragischen 08. März 2011 und steht Trarurig in der Garage.
2017 im März wurde es Endgültig. Wir haben uns getrennt Sie hat eine neue Gefährtin
(eine sehr nette und gute Gefährtin).
Endlich ist Sie wieder on the Road und kommt wieder in die Welt hinaus.

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